Sonntag, 19 August 2018

Starke zweite Halbzeit sichert die zweite Runde

Geschrieben von: Joshi, Kategorie: SV98 Aktuell, Tags Auswärtsspiel DFB-Pokal FC Magdeburg Saison 2018-2019 SV Darmstadt 98, Aufrufe: 286

#FCMD98

Starke zweite Halbzeit sichert die zweite Runde

Nach einer frühen Führung (Elfer Kempe, 3.Minute) schaffen die Lilien den Einzug in die zweite Hauptrunde des DFB-Pokals. Dabei offenbarten die Böllekicker mal wieder zwei unterschiedliche Gesichter. Im ersten Durchgang fühlte man sich eher an den Liga-Auftritt bei St. Pauli erinnert, Magdeburg drängte die Heiner tief in die eigene Hälfte. In der zweiten Halbzeit hingegen wussten die Lilien nicht nur zu gefallen, sie legten sogar Beweis ab, dass sie auch Fußball spielend einen Gegner dominieren können.

So ist das Weiterkommen unter dem Strich verdient. Vielleicht stellt sich jetzt in Darmstadt so etwas wie Pokalfieber ein, wenn kommenden Sonntag der nächste Gegner gezogen wird. Für den Moment kann man aus Magdeburg den Eindruck mitnehmen, dass das Team in seiner Entwicklung einen Schritt weiter zu sein scheint. Wie erwähnt, zeigte die Mannschaft, dass sie nicht nur kämpfen kann, sondern auch mit spielerischen Mitteln ein Spiel gestalten kann. Wie viel davon im Ligaalltag zu Tragen kommt, werden wir bereits am Freitag bestaunen können, wenn der MSV Duisburg am Bölle zu Gast ist.

Gegen Duisburg wird Schuster sicherlich auch wieder personelle Veränderungen vornehmen. In Magdeburg setzte er im Mittelfeld auf eine offensivere Variante, in dem Marvim Mehlem für Yannick Stark nominierte und auf der Position des Rechtsverteidigers durfte Immanuel Höhn für Sandro Sirigu ran. Mehlem wusste zu gefallen, wohingegen Höhn im ersten Durchgang etwas wacklig wirkte.

In der starken zweiten Halbzeit durften die Lilienfans begutachten, wie Schusters Spielidee mit zwei schnellen Flügelflitzern aussehen kann. Sowohl Marcel Heller, der sein 150.Spiel im Lilientrikot bestritt, als auch Joevin Jones konnten sich ein ums andere Mal durchsetzen und stellten Magdeburgs Abwehr vor Probleme. Wenn nun noch die Laufwege mit Serdar Dursun und anderen der Offensive zu Automatismen werden, dürfte das Team insgesamt torgefährlicher werden. Denn hier hakt es noch ganz gewaltig. Ein eingespielteres Team hätte das 0:2 nachgelegt, Möglichkeiten gab es genug. So aber blieb es bis zum Schluss spannend.

Im Grunde kann ein positives Fazit gezogen werden. Eine Runde weiter, zusätzliche Einnahmen generiert und Selbstvertrauen aufgefüllt. Lilienherz was willst du mehr? Aber gerade den wenigen Fans, die es zu diesem Untermin nach Magdeburg schafften wird etwas anderes in negativer Erinnerung bleiben, die Geschehnisse vor dem Spiel, als es zur Auseinandersetzung mit der Polizei kam. Genauer der BFE-Thüringen. Mit dieser Einheit hatten Lilienfans bereits vor Jahren in Erfurt einen unrühmlichen Kontakt. Damals zeichnete sich die Truppe aus, indem sie durch Provokationen und bewusstes Eskalieren einer Petitesse einen Polizeieinsatz inszenierte, der in die Geschichte einging. Jetzt in Magdeburg gab es vor dem Spiel eine Begegnung zwischen dieser BFE und den angereisten Lilienfans. Die genauen Umstände können wir hier nicht aufarbeiten, auffällig ist aber, dass es erneut eine nicht schlüssige und deswegen wenig glaubwürdige Polizeimeldung und verletzte Lilienfans gibt.

Zweifellos trüben solche Ereignisse die Freude.

 

 

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