Sonntag, 13 September 2015

Lilien legen Bayer aufs Kreuz

Geschrieben von: Joshi, Kategorie: SV98 Aktuell, Tags #B04D98 Auswärtsspiel Bayer 04 Leverkusen Bundesliga Saison 2015-2016 SV Darmstadt 98, Aufrufe: 861

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Lilien legen Bayer aufs Kreuz

Dirk Schuster schreibt zusammen mit seinem Team weiter Geschichte. Die Art und Weise, aber vor allem das Tempo, mit dem sie das tun, ist schon fast beängstigend. Dem Auftritt in der BayArena kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Nicht, weil es der erste Auswärtssieg in der Bundesliga seit dem 15.Mai 1982 ist, sondern vielmehr weil der Sportverein scheinbar die nächste Stufe seiner Entwicklung erklommen hat. Neben den bekannten Tugenden überzeugte #DasTeam phasenweise mit einen gepflegten Erstligaball.

Der gastgebende Champions League Teilnehmer wirkte von Anfang an überrascht und fast überrumpelt vom Angriffsschwung der Heiner. Stets die taktische Disziplin wahrend suchte der SV98 sein Glück in der Leverkusener Hälfte. Ein ums andere Mal stellte dabei Marcel Heller die linke Abwehrseite Rheinländer vor Probleme, die sie zumeist nur regelwidrig lösen konnten. So auch nach 7 Minuten, als Papadopoulos Heller nur durch ein Foul bremsen konnte. Kaum jemand ahnte, dass der darauf folgende Freistoß wohl noch in 98 Jahren an Darmstädter Stammtischen Thema sein wird.

„Kocka“ Rausch übernahm die Rolle, den ruhenden Ball in eine erstklassige Flanke zu verwandeln, die Captain Sulus Kopf fand. Der resultierende Kopfball schlug unhaltbar im Tor von Leno ein. Bereits zu diesem Zeitpunkt konnte man berechtigt mit Superlativen um sich werfen. Auch im vierten Auftritt in der Beletage waren die Lilien nicht in Rückstand geraten, viel besser noch, zum dritten Mal erzielten sie den Spiel eröffnenden Führungstreffer - das als „krassester Außenseiter aller Zeiten“, man kann das nicht oft genug betonen!

Die Antwort des Fußballunternehmens war überraschend. Aus Sicht der Konzernkicker überraschend negativ. Es dauerte bis zur 30. Minute, ehe Christian Mathenia erstmals rettend eingreifen musste. Zumindest bis zur Halbzeit wars das aber auch mit Gefahr fürs Lilien-Gehäuse. Der Neuling hatte es geschafft die ersten 45 Minuten auf Augenhöhe zu gestalten. Klar konnten Leverkusens Ballkünstler in der einen oder anderen Situation einen Vorteil in Bezug auf individuelle Klasse vorweisen, als gefestigte Mannschaft wussten aber nur die Lilien zu überzeugen.

Selbst im durch die Hausherren dominierten zweiten Durchgang veränderte sich das Bild nicht wesentlich. Leverkusen konnte den Druck zwar mächtig erhöhen, aber zwingende Torchancen? Aus dem Spiel heraus vielleicht zwei. Aber Mathenia konnte sicher klären, ohne dabei bis zum letzten gefordert zu sein. Er erbrachte durch tolle Reflexe und gutes Stellungsspiel den Nachweis, ebenfalls in der Liga angekommen zu sein. Dass er vom nicht souveränen Schiri Sippel wegen angeblichen Zeitspiels eine Verwarnung erhielt, ist schon als Affront zu betrachten. Sicherlich ist das die Folge der Klagen der bisherigen gegnerischen Trainer und Teams und der daraus resultierenden Medienhetze. So funktioniert die Bundesliga scheinbar, man sagt dem unbändigen Neuling nach, dass er Zeit und Freistöße schindet, um von den eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken und schon ist er gebrandmarkt. Auch Referee Sippel schien sich vorgenommen zu haben, den Lilien mal zu zeigen, wie Bundesliga geht. Hatte er wirklich berechtigten Anlass, in Summe 6 Minuten Nachspielzeit aufzurufen?

Wie wir wissen nutzte die Extrazeit den Leverkusenern nichts. Im Gegenteil, der eingewechselte Sandro Wagner hatte noch die Chance zum 0:2 einzuköpfen. Auffallend in den letzten Minuten des Spiels: Die Lilien wirkten zwar platt aber ihrem Kontrahenten noch überlegen. Bayer kickte in den letzten Minuten den Ball doch arg lustlos durch die eigenen Reihen. Fast hatte man den Eindruck, als hätten sie die weiße Fahne geschwenkt.
Kein Zweifel der Sieg ist hochverdient! Die Lilien waren mental stärker, waren letztendlich das bessere Kollektiv, legten mehr Willen an den Tag und deuteten mehr als an, dass sie auch spielerisch in der Liga angekommen sind. Der Underdog hat dem Arrivierten ans Bein gepinkelt…

Bei aller berechtigten Freude gilt es aber auch, das Ergebnis als das zu bewerten was es letztendlich ist: Eine Momentaufnahme – wenn auch eine geile. Zum großen Ziel ist es noch ein weiter Weg, 30 Spieltage, aus denen noch 34 Punkte resultieren sollen, um genau zu sein. Für die Lilien spricht, dass nach vier Spielen bereits 6 Punkte auf der Habenseite stehen. Aber Dirk Schuster wird wissen, dass es auch noch einiges gibt, das verbessert werden kann.    

Der Blick geht nun zum Heimspiel gegen die Bayern, auch so eine Mannschaft, die bisher noch nicht verloren hat…

              

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